" Reiten ist mehr als ein Sport. Reiten ist Gefühl und Vertrauen. Reiten ist eine Lebenseinstellung. Voller Faszination, Leidenschaft und Sehnsucht"

                                                                                                         (Verfasser unbekannt)

 


Dressurreiten

Wenn Pferd und Reiter scheinbar zu einem Lebewesen verschmelzen und sich wie ein eingespieltes Tanzpaar im Gleichklang über das Viereck bewegen - dann ist das höchste Ziel des Dressurreitens erreicht: Reitsport wird zu Reitkunst. 

Ziel jeder reiterlichen Ausbildung ist die Harmonie von Reiter und Pferd. Dressurreiten ist mehr als das Absolvieren und Präsentieren von Lektionen und Figuren. Diese Übungen zielen darauf, das Pferd gymnastisch auszubilden und es zu erziehen. Mit Hilfe der Dressur erreicht der Reiter, dass sein Pferd gehorsam auf seine sensibel eingesetzten Gewichts-, Schenkel- und Zügelhilfen reagiert. Ein gut gerittenes Pferd ist die beste Voraussetzung für Sicherheit im Pferdesport. Dressurreiten erhöht zudem die Leistungsfähigkeit des Pferdes. Im besten Sinne dient es der Gesunderhaltung des Pferdes, denn durch das Training werden die Kräfte des Pferdes gestärkt und seine Glieder gelenkig gemacht. 

(Quelle: FN)

 

 

Springreiten

Zur ausgewogenen Grundausbildung eines Pferdes gehört auch eine grundlegende Springausbildung. Auch heute noch gibt es Dressurprüfungen mit Gehorsamssprung. In der Springausbildung werden unter anderem Stangenarbeit, Cavalettiarbeit, Trabsprünge, Freispringen und Gymnastikreihen zur Schulung von Rhythmus und Koordination eingesetzt. Über dem Sprung soll das Pferd den Rücken aufwölben. Das Aufwölben des Rückens wird als Bascule bezeichnet. Springgymnastik ist als Ausgleich auch bei der Gymnastizierung von Dressur- und Freizeitpferden sinnvoll. Insbesondere Takt- und Rückenprobleme können mit Springgymnastik verbessert werden. Das Gymnastikspringen ist auch für fertig ausgebildete Springpferde wertvoll, da die Technik verbessert wird, ohne die Pferde allzu sehr zu belasten.

(Quelle: Wikipedia)

 

Im Springen heben Pferd und Reiter ab. Schnellstmöglich einen Parcours von Hindernissen ohne Abwürfe überwinden - das ist das Ziel beim Springreiten. Es zeichnet sich durch Schnelligkeit, Technik und Mut aus.

Die besondere Aufgabe beim Springreiten besteht darin, ein Pferd so an den Sprung heran zu reiten, dass das Pferd beim Absprung eine optimale Flugkurve entwickeln kann. Es erfordert vom Reiter viel Geschicklichkeit, Balance, Rhythmusgefühl und präzise Einwirkung der Reiterhilfen, um ein Pferd korrekt über Hindernisse zu reiten. Springprüfungen werden national und international mit Anforderungen der Klassen E (wie Einsteiger) bis S (wie schwer) mit bis zu fünf Sternen angeboten. Dabei bezeichnen die Sterne den Schwierigkeitsgrad in der jeweiligen Klasse.

(Quelle: FN)



Freizeitreiten

Breitensport oder auch Freitzeitsport umfasst im Gegensatz zum Leistungssport sämtliche sportlichen Aktivitäten, die neben dem Ausgleich von Bewegungsmangel und somit der Gesundheit, auch der Abwechslung dienen und zumeist in der Freizeit betrieben werden. Hierbei spielt nicht zuletzt auch der Spaß am Sport, in diesem Fall am Reitsport, eine wichtige Rolle.

(Quelle: FN)

 


Voltigieren
Sie bringen akrobatische Höchstleistungen auf dem galoppierenden Pferd, die anderen nicht mal am Boden gelingen: die Voltigierer. Voltigieren heißt, turnerisch-gymnastische Übungen auf dem Pferd auszuführen. Dass Mensch und Pferd im Gleichklang sind, dafür sorgt der Longenführer als dritte Partei im Team. Der Longenführer longiert das Pferd auf einer großen Zirkellinie, die Voltigierer führen ihre Übungen im Einklang mit den Bewegungen des Pferdes aus.

(Quelle FN)